/ Lied der Woche

Gelobt sei Gott für halbe Sachen (4/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Gelobt sei Gott für halbe Sachen“ – und eine sprichwörtlich halbe Sache ist zum Beispiel das halbleere Glas. Zugegebenermaßen: halb leer ist viel mehr als ganz leer. Aber halbleer ist eben – halbleer. Da fehlt noch was. Manchmal ärgert mich das oder macht mich traurig, manchmal vielleicht sogar neidisch.

Da haben es doch die besser, die stattdessen ein halbvolles Glas sehen; denn da ist ja schon was da! Das gibt eine Ahnung: das könnte vielleicht noch mehr werden. Auf jeden Fall ist dieser Blickwinkel positiver als der andere. Hoffnungsvoller. Und auch realistischer; denn er verbraucht nicht unnötig Kräfte durchs Jammern.

So sieht’s im Leben also aus: halbleer oder halbvoll! Ich sag jetzt mal so: Herzlichen Glückwunsch an die, die das Glas halb voll sehen. Das ist schon mal gut. Aber es kann noch besser werden – und davon singt Manfred Siebald. Er empfiehlt: Dankeschön zu sagen für den Inhalt des halbvoll / halbleeren Glases – Danke an Gott, der das Leben mit viel Gutem erfüllt, Kraft zur Arbeit schenkt, den Tisch deckt, die Wunden heilt. Und ob Sie’s glauben oder nicht: Diese Perspektive der Dankbarkeit vermag das Glas noch ein Stück voller zu machen…

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin




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