/ Lied der Woche

Gelobt sei Gott für halbe Sachen (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Gelobt sei Gott für halbe Sachen“ – Das klingt auf Anhieb so, als ob man nichts Ganzes zustande brächte. Aber das stimmt ja gar nicht. Vielmehr geht es dem Liedermacher Manfred Siebald darum: Mit dem Danke-Sagen bloß nicht so lange zu warten, bis aus dem Halben das Ganze geworden ist.

Das Sprichwort sagt: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Ja, das stimmt, es ist klug, auf abschließende Urteile zu verzichten, wenn man erst auf halber Strecke ist. Manfred Siebalds Empfehlung ist: Nicht den Tag soll man loben, sondern den, der ihn gemacht hat. Und mit dem Loben soll man nicht bis zum Abend warten; zu allen Zeiten – am Morgen, am Mittag, am Abend, in der Nacht – lässt sich erfahren, wie er begleitet, hilft und handelt. Das zu sehen, dafür Danke zu sagen, macht den Tag hell. 

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin




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