/ Lied der Woche

Gelobt sei Gott für halbe Sachen (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Gelobt sei Gott für halbe Sachen!“ Manfred Siebalds Lied will kein Plädoyer dafür sein, sich mit dem Unvollkommenen zufrieden zu geben. Auf halber Strecke aufzuhören und es gut sein zu lassen – das meint er nicht. Ehrgeiz, eine angefangene Sache fertig zu machen, ein anvisiertes Ziel tatsächlich zu erreichen, ist in Ordnung, muss auch sein. Aber daneben gibt es viele Dinge im Laufe des Lebens, da habe ich es nicht in der Hand, ob ich am Ende ankomme: Zum Beispiel ob ich bei einer Krankheit wieder gesund werde, nach einer Erschöpfung wieder zu Kräften komme, nach einem Crash wieder auf die Beine.

Manchmal braucht so etwas eine lange Zeit und viele Schritte. Dahinein ermuntert das Lied und empfiehlt: Sieh doch den einen Schritt, den du geschafft hast, sieh doch den Fortschritt, der dir geschenkt ist! Sieh ihn und schätze ihn. Und vor allem: Bringe ihn mit Gott in Verbindung. Denn woher kommt letztlich die Kraft zu gehen, die Veränderung zum Guten, wenn nicht von ihm?

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin




Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Das könnte Sie auch interessieren