/ Lied der Woche

Siehe, ich will ein Neues schaffen (1/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Siehe ich will ein Neues schaffen“ – der Refrain dieses Liedes stammt aus dem Buch Jesaja im Alten Testament. Bei diesem Propheten kann man bis zu Kapitel 40 nur wenig Erfreuliches lesen. Stattdessen findet man Drohungen, Ankündigungen von Kriegen, Strafen und Niederlagen. Nur selten stößt man auf eine positive Verheißung. Doch ab Kapitel 40 lässt der Text aufhorchen: „Tröstet, tröstet mein Volk!“ sagt euer Gott. (Mit diesem Satz beginnt später der Komponist Händel sein Oratorium „Der Messias“.)

Und dann sprudeln die Trostworte Gottes nur so hervor. Einige davon sind in manchen Bibelausgaben fett gedruckt und hervorgehoben. Andere erscheinen daneben weniger wichtig. Deshalb hatte ich selbst den Vers 19 aus Kapitel 43 noch gar nicht wahrgenommen, als er zur Jahreslosung für 2007 erklärt wurde.

Wir waren damals in Paraguay, als uns eine E-Mail aus dem Hänssler-Verlag erreichte mit der Bitte, ob ich zu diesem Text ein Lied schreiben könnte. Ich hab´s versucht. Später konnten wir das Lied mit der Gruppe „Die Acht“ aufnehmen und auf der CD „Immer Jesus“ veröffentlichen.

Je länger ich nun mit diesem Text vertraut bin, umso mehr staune ich darüber, was Gott da verspricht: Einen Neuanfang für jeden Einzelnen und für die ganze Welt.

Auf dieses Versprechen kann ich mich – und können Sie sich – beim Beten beziehen: Herr, wenn Du ein Neues schaffen willst in der Situation, die mich bedrängt und bei den Menschen, die mir am Herzen liegen, dann bitte ich Dich darum.



Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Das könnte Sie auch interessieren