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Abdulmesih und der liebe Gott (3/4)

Eine wahre Geschichte von Fremde und Heimat.

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Abdulmesih ist syrisch-orthodoxer Christ. Er gehört der uralten Volks- und Religionsgemeinschaft der Aramäer an, seine Muttersprache ist die Sprache Jesu. Aber das Land Aram gibt es längst nicht mehr. Er wird 1937 als Türke geboren, als Christ unter Muslimen. Als Abdulmesih eine Familie gründet, fühlt er sich von seinem Gott in ein fernes Land geschickt: nach Deutschland, 1966, als Gastarbeiter in der kleinen Stadt Ochsenfurt. Alles hier ist fremd, Heimat und Familie sind fern. Aber Abdulmesih will kein Fremder bleiben. Er will Deutscher unter Deutschen werden, wie er Türke unter Türken war, und er weiß, dass er zugleich immer Aramäer bleibt. Sein Gott verlässt ihn nicht. 



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