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Fußball und Schule für Somalis

ReachAcross setzt sich für somalische Flüchtlinge im Nachbarland Uganda ein. Ein Interview mit Sven Eißele.

Englisch-Unterricht, Fußball und Traumabewältigung? Das sind kaum drei Dinge, von denen man erwartet, das sie gemeinsam angeboten werden. Doch im Projekt „Community First“, welches ReachAcross in Uganda unterstützt, gehen diese drei Aspekte Hand in Hand.

Das Projekt richtet sich an Somali-Flüchtlinge in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. In dieser leben viele Somalier, meist abgeschieden von der ugandischen Bevölkerung und in teils schlechten Bedingungen. Denn die ugandische Bevölkerung hegt viele Vorurteile gegen die Migranten aus dem Nachbarland, die oft weder Englisch noch eine der ugandischen Landessprachen sprechen.

„Community First“ möchte hier Brücken bauen zwischen Somaliern und Ugandern und zwar durch Sport, Bildungsangebote und eben auch Gesprächsgruppen für die zum Teil stark traumatisierten Flüchtlinge. 2018 hat eine deutsche Mitarbeiterin von ReachAcross das Projekt gestartet, mittlerweile ist um sie ein Team aus ugandischen Mitarbeitern gewachsen. Im Fokus aller Angebote des Projekts steht Gemeinschaft, diese hat das Team auch während der Coronapandemie im Lockdown soweit  irgend möglich erhalten.

Porträt Sven Eißele, Copyright Holger F.Schmidt
Sven Eißele, Leiter ReachAcross Deutschland (Bild: Holger F. Schmidt)

Sven Eißele ist Leiter von ReachAcross Deutschland, er berichtet in Glaube Global über „Community First“, die Anfänge des Projekts, die Herausforderungen, aber vor allem auch die Chancen und Möglichkeiten.

Infos und Spenden: „Community First“



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