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Postfaktisches Denken und Entscheiden

Gibt es im Zeitalter von Facebook, Twitter und Youtube noch eine Wahrheit und wie findet man sie heraus?

„Digitalisierung“ – das ist nicht bloß ein Zukunftsphänomen, sondern im Prozess der zunehmenden Digitalisierung stecken wir schon längst mitten drin. Denn der Computer und computerähnliche Geräte wie das Smartphone halten in immer mehr Lebensbereichen Einzug. Auch die Auswirkungen dieses Prozesses namens „Digitalisierung“ sind bereits spürbar – z. B. anhand der Informationsmedien, die wir heutzutage nutzen, und des Umgangs mit der Wahrheit, die diese Medien an den Tag legen.

Leben wir nicht längst in einem postfaktischen Zeitalter, in dem nur noch Gefühle zählen und es auf die Wahrheit am Ende gar nicht mehr ankommt? – Mit dieser Frage hat sich Prof. Dr. Wolfgang Stock in einem Vortrag auseinandergesetzt, den er im Juni 2019 auf dem so genannten APS-Kongress gehalten hat. Der fand in Würzburg statt und wurde von der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge veranstaltet.

Wolfgang Stock war knapp zwei Jahrzehnte als Journalist bei unterschiedlichen großen deutschen Zeitungen tätig und hat das Fach Journalistik später an mehreren Hochschulen unterrichtet. In seinem Vortrag erstellt er nicht nur eine „Diagnose“ der heutigen Medienlandschaft, sondern empfiehlt auch eine Art „Therapie“ und fragt zum Schluss: „Was kann ich persönlich tun?“
 

Den Vortrag von Wolfgang Stock können Sie sich hier anschauen:


» Die Präsentation zum Vortrag (mit Zitaten und Literaturhinweisen)

 

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Kommentare

Von Birgit M., M.A. am .

Im Hinblick auf den Vortrag von Prof. Stock (hier: seine Forderung nach der Verifizierung von Fakten wie einst im "guten Journalismus üblich")) würde ich mir wünschen, dass Christliche Publikationen nicht so bereitwillig und ungeprüft zu Papier bringen, was ihnen "christliche Quellen" zutragen - ganz besonders nicht, wenn es sich dabei um populäre Themen handelt , bei denen unter christlichen Lesern breiter Konsens herrscht. Ich stelle bisweilen unter Christen eine erschreckende mehr


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