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Mit Gott über die Mauer gesprungen

Steffen Reiche über das Ende der deutschen Teilung und wie das Geschehen geistlich einzuordnen ist.

Dass die Berliner Mauer Risse hatte und der Eiserne Vorhang nicht mehr ganz undurchdringlich war, das war vor dreißig Jahren schon offensichtlich und erstaunlich genug. Aber dass der DDR-Staat innerhalb weniger Wochen restlos erodieren würde, dass dabei kein Schuss fallen und die Revolution der Kerzen und der Friedensgebete erfolgreich sein würde - damit konnte niemand rechnen. Das hat dann doch alle überrascht. Ein Wunder hat sich da ereignet, was heißt eines: eine ganze Kette von Wundern. 

Steffen Reiche war Zeuge und Akteur, war ganz nah dran am Geschehen. Als evangelischer Pfarrer hat er schon viele Monate vor dem Mauerfall auf den Wandel hingewirkt zusammen mit anderen engagierten Kirchenleuten. Er hat in der Wendezeit am Aufbau einer demokratischen Partei mitgewirkt,  war für die SPD Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR, anschließend Abgeordneter im brandenburgischen Landtag und ab 1994 Kultusminister im Kabinett von Manfred Stolte. Von 2005 bis 2009 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Seither arbeitet er wieder als Pfarrer; seine Wirkungsstätte ist die Evangelische Kirchengemeinde Nikolassee im Südwesten Berlins.

Wir haben Steffen Reiche eingeladen, in einer Art biografischer Predigt das Ende der Teilung, wie er es erlebt hat, zu schildern und das Geschehen geistlich einzuordnen. 


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