/ Das Gespräch

„Held der zweiten Reihe“

Hansjörg Weigel gründete in der DDR das „Christliche Friedensseminar Königswalde“.

Hansjörg Weigel (Foto: ERF Medien)
Hansjörg Weigel (Foto: ERF Medien)

„Uns treibt der christliche Glaube“, sagt Hansjörg Weigel. Zu DDR-Zeiten gründete er das „Christliche Friedensseminar Königswalde“. Mutige Initiativen wie diese brachte den SED-Unrechtsstaat ins Wanken. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist Regina König bei dem heute 76-jährigen zu Gast.

Wenn je die Geschichte des Widerstands der DDR-Christen geschrieben wird, dann wird man in Königswalde, einem kleinen Dorf bei Chemnitz, anfangen müssen. (...) In Königswalde haben die Leute geübt, den Kopf zu erheben und hochzuhalten. – Erich Loest


Hansjörg Weigel, gelernter KfZ-Elektriker und Geschäftsführer i. R.,verweigerte den Wehrdienst und kam als Bausoldat 1966/67 zur Nationalen Volksarmee. 1973 gründete er das "Christliche Friedensseminar Königswalde". 1980 erfolgte die Inhaftierung des Familienvaters wegen "staatsfeindlicher Hetze". Nach der friedlichen Revolution wurde Hansjörg Weigel Mitglied der sächsischen Landessynode und saß lange Jahre für die SPD im Stadtrat von Werdau. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.


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