/ Das Gespräch

„Der real existierende Sozialismus hat nie existiert“

Manuela Keilholz über ihr Leben als überzeugtes SED-Mitglied und ihren Weg zu Jesus.

Sie hat an den „real existierenden Sozialismus“ geglaubt. Manuela Keilholz war überzeugtes SED-Mitglied. Sie hat in der DDR bei der Kriminalpolizei gearbeitet. Doch heute rückblickend sieht sie sich als Opfer eines Systems, das sie von Kindheit an manipuliert hat. Mit dem Betrug bei den DDR-Kommunalwahlen im Jahr 1989 bricht für sie ein ganzes Weltbild zusammen.

Manuela Keilholz gerät in eine tiefe Krise, die sich verschärft, als sie nach dem Tod ihres Vaters erfährt: Er war Inoffizieller Mitarbeiter bei der Staatssicherheit. Wie soll sie mit der Scham über ihr eigenes Leben und ihre Leichtgläubigkeit umgehen? Erste Hilfe findet sie bei einem Therapeuten. Den Durchbruch bringt ihr die Begegnung mit einem Christen, der selbst drei Jahre in Stasi-Haft saß. Und der ihr eine neue Lebensperspektive aufzeigt.

Manuela Keilholz erzählt über ihr Leben im Gespräch mit Oliver Jeske.

In dem Buch mit dem Titel „Die DDR, meine Familie und ich“ hat sie außerdem ihre Erfahrungen niedergeschrieben.


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Kommentare

Von Karsten M. am .

Eine sehr beeindruckende Geschichte....
Ich habe selbst Verwandte in der DDR gehabt und als Kind, wenn wir zu Besuch im Osten waren, die Bedrückung die dort herrschte empfinden können.
Man stelle sich diesen Überwachungsstaat vor, ausgestattet mit den technischen Möglichkeiten von heute...
Mir tut vor allem leid wie Frau Keilholz durch die Erziehungsmethoden in diesem Regime um ihre Kindheit betrogen wurde.
Leider entwickelt sich unsere Gesellschaft in ähnliche Richtung.
Die Kinder werden mehr


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