/ Das Gespräch

Armut in Deutschland

Über Not und notwendiges Engagement: ein Interview mit Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland.

Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland (Foto: ERF Medien)
Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland (Foto: Wolfgang Borrs / Tafel)

Die Zahl der Bedürftigen ist im Jahr 2019 wieder gestiegen. Aktuell kommen rund 1,65 Millionen Menschen regelmäßig zu den Tafeln. Die Einrichtung gibt es in über 940 Städten und Gemeinden mit mehr als 2.000 Tafel-Läden und Ausgabestellen. Deutschlandweit engagieren sich mehr als 60.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Tafeln. Für einen kleinen Betrag erhalten Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, Lebensmittel. Meist sind das Produkte, die von Supermärkten weggeschmissen würden. Über 2.300 Fahrzeuge sind im Einsatz; davon haben rund 63 Prozent eine Kühl-und rund 8 Prozent eine Tiefkühlfunktion, um die aussortierten Lebensmittel bei den Märkten abzuholen.

Wie kann es sein, dass im reichen Deutschland Menschen arm sind? Was läuft da schief? Ist nur der Staat verantwortlich? Wie können wir Lebensmittelverschwendung verhindern und sinnvolle Alternativen schaffen? Jochen Brühl ist Vorsitzender der Tafel Deutschland e.V. Ihm ist es wichtig, sich nicht vorschnell mit einfachen Antworten zufrieden zu geben.

>>> Das Buch „Volle Tonne, leere Teller“ von Jochen Brühl…


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