/ Das Gespräch

Corona-Politik auf dem Prüfstand

Im Gespräch: Bischöfin Petra Bahr, Mitglied des Deutschen Ethikrates.

Dr. Petra Bahr (Foto: Patrice Kunte (M.A.))
Dr. Petra Bahr (Foto: Patrice Kunte (M.A.))

„Was haben wir falsch gemacht in der Pandemie und was haben wir gelernt?“ Diese und weitere Fragen bearbeitet zur Zeit der Deutsche Ethikrat. Als Theologin gehört auch Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr aus Hannover zu diesem Gremium. Der Deutsche Ethikrat richtet sich mit seinen Empfehlungen an den Gesetzgeber und an die Bundesregierung.

Die Debatte, ob Geimpfte mehr Freiheiten haben sollten als Nicht-Geimpfte, komme „zur Unzeit“, so die Theologin, „weil noch zu wenig Menschen geimpft sind.“ Wünschen würde sich Petra Bahr, dass Kirchen als Impfzentren genutzt werden: „Denn Kirchen sind Orte, wo die Liebe Gottes auch auf diakonische Weise weitergegeben wird.“ Verständnis zeigt sie für Menschen, die Vorbehalte gegen Impfungen hegen, doch „dass die Impfangst verbunden wird mit antisemitischen Parolen und dass Verschwörungsmythen auch Anklang finden bei Christen,“ das bereitet der Bischöfin Sorgen. Regina König hat mit Dr. Petra Bahr gesprochen.  



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Kommentare

Von Bernadette G. am .

Liebe Frau Regina König,
Ihre heutige Sendung, im Gespräch mit Frau Dr. Petra Bahr war für mich seelisch und körperlich schwer auszuhalten! Ich kann die Ansichten und Argumentation einer Bischhöfin unerträglich! Nicht nur, dass die Kirche dafür Gelder kassiert um Funkanlagen auf ihre Kirchturmspitzen zu platzieren, jetzt ruft sie noch auf die Spritze zur Umprogrammierung der wunderbaren, perfekten Schöpfung gleich noch in seinen heiligen Hallen zu verabreichen. Oder ist der Geist Gottes aus mehr

Von Helga L. am .

"ewiges Leben" kann man jetzt in Form einer Impfung von der Pharma-Industrie kaufen?
Wozu braucht die Welt dann Gott?

Von Andreas B. am .

Sehr einseitige Darstellung. Klingt wie eine Werbesendung.


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