/ Das Gespräch

Seelsorge auf der Corona-Isolierstation

Im Schutzanzug trösten und beten und segnen.

Krankenhausseelsorger Sebastian Rebner (Foto: Privat)
Krankenhausseelsorger Sebastian Rebner (Foto: Privat)

Als Krankenhausseelsorger ist Pfarrer Sebastian Rebner täglich konfrontiert mit Leid - auch auf der Corona-Isolierstation. Sein Arbeitsplatz, das Klinikum St. Georg in Leipzig, ist eins von nur sieben Kompetenz- und Behandlungszentren bundesweit, die sich spezialisiert haben auf hochinfektiöse Krankheiten wie z.B. Corona.

„Patienten stellen sich hier schon die Frage, warum hat das Virus gerade mich erwischt“, so der Pfarrer. Die Unsicherheit ist größer geworden in der Pandemie und „auch die Belastung für Pflegepersonal und Ärzteschaft ist riesengroß“.

Sebastian Rebner hat ein offenes Ohr für Patienten und Mitarbeiter, bietet Gebet und Segen an und feiert Gottesdienste. „Denn wenn wir Leid teilen, kann Ostern werden,“ so der Pfarrer. Regina König hat ihn in seinem Büro im Klinikum besucht.



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