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Sachsen: Schauplatz eines Stellvertreterkrieges?

Antje Hermenau und ihr Buch „Ansichten aus der Mitte Europas – wie Sachsen die Welt sehen“

Antje Hermenau (Foto: privat)
Antje Hermenau (Foto: privat)

Sie nimmt kein Blatt vor den Mund: Antje Hermenau, ehemalige Grünenpolitikerin und bekennende Christin. Ihre politischen Aktivitäten begann sie in der Wendezeit, als sie Mitglied des Runden Tischs der Stadt Leipzig war. Von 1990 bis 1994 war Antje Hermenau erstmals Mitglied des Sächsischen Landtags.  Zwischen 1994 und 2004 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. 2004 gab sie nach dem Wiedereinzug von Bündnis 90/Die Grünen in den sächsischen Landtag ihr Bundestagsmandat auf, um als Abgeordnete und Fraktionschefin der bündnisgrünen Landtagsfraktion tätig zu sein. Zehn Jahre später, im September 2014 erklärte Hermenau ihren Rückzug von allen politischen Ämtern. Im Januar 2015 trat sie nach 25 Jahren aus der Partei aus. Heute ist sie als Unternehmensberaterin tätig.

30 Jahre nach dem Mauerfall spürt Antje Hermenau mehr Unmut als je zuvor in den neuen Bundesländern. Im Gespräch mit Regina König erklärt die 54-Jährige die ostdeutsche Seele und benennt Ursachen für die zunehmende politische Unruhe in Europa.


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