/ Bibel heute

Von den anvertrauten Pfunden

Guido Baltes über Lukas 19,11-27.



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Kommentare

Von Klaus W. am .

Allein der Beginn lässt erahnen, dass es sich hier um keine Bibelauslegung handelt, sondern um subjektive Um-Interpretation. Dr. Baltes: „Aber halt, ist das eigentlich wirklich so, sollte Jesus so eine Geschichte erzählen?“ Ähnlich die Schlange im Paradies? „Hat Gott wirklich gesagt … ?“ Dabei zitiert Herr Baltes den deutschen Dramatiker, Liberist und Lyriker Bertold Brecht, der Gott als Kapitalisten bezeichnet und so deklariert Baltes selbst diesen Gott als „Schuft". Verstandesmäßig lässt mehr

Von Rike am .

Die Auslegung von Guido Baltes ist m.E. dem Text nicht gerecht geworden. Auch wenn uns das, was Jesus sagt, herausfordert, ist es unsere Aufgabe, uns mit seinem Wort auseinander zu setzen so wie es ist und nicht, es so zu verdrehen, wie wir es gern haben möchten und wie es uns vom Kontext her richtiger und sympathischer erscheint. Handelt bis ich wiederkomme, setzt die Gaben zur Weitergabe der frohen Botschaft ein, die euch geschenkt sind - jeder trägt Verantwortung für das Maß , das er mehr

Von Torsten am .

Nach Meinung des Autors hat Jesus ein Anti-Gleichnis erzählt. Diese Auslegungsmethode hat wenig bis keinen Rückhalt in der Bibel. Der Autor ist der Versuchung erlegen die Spannungen in und zwischen den Bibelgeschichten nach seinem Gutdünken aufzulösen. Die schönen Worte am Ende des Beitrages machen das nicht besser. Es kann verführerisch sein mit dem Hinweis auf die Barmherzigkeit Gottes sein richtendes Wirken aufzulösen - im Sinne Gottes ist es deshalb noch lange nicht.

Von B. Kühl am .

Danke für die fundierte Auslegung. Ich habe den "reichen Mann", der so ungerecht ist, nie verstanden.
Jetzt habe ich es begriffen. Danke!

Von Peter W. am .

Träfe die heutige Auslegung zu, dann wäre Lukas 19, 11-27 kein Gleichnis, sondern ein „Ungleichnis“, weil uns gesagt würde, wie Gottes Reich n i c h t ist. In Lukas 16, 1-13 finden sich jedoch ganz ähnliche Gedanken Jesu, und er bezieht sie ausdrücklich auf seine Jünger.
M.E. trifft es die Auslegung vom 2.3.2013 wesentlich besser: Das uns als Jüngern anvertraute „Pfund“ ist der Heilige Geist. Damit zu wuchern heißt, das Evangelium auszubreiten, eine Frage von Leben und Tod. Sollte Gott da nicht sehr ernst nach unserem Handeln mit diesem Pfund fragen?


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