/ Bibel heute

Ein Mann mit Licht- und Schattenseiten (19)

Volkmar Janke über 2. Samuel 24,1-25.



Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Kommentare

Von Volkmar Janke am .

Ich kann die berechtigte Frage nicht schlüssig beantworten. Gerade vor unserem stark vom Individualismus geprägten Denken erscheint es ungerecht und falsch, dass Menschen bestraft werden, die offenbar nichts falsches getan haben. Und 70.000 sind sehr viele Menschen. Mit dem Wissen um das Leid und diese Schuld muss David leben, auch wenn ihm vergeben wurde. Ich stelle mit das nicht leicht vor. Konkrete Schuld hat Auswirkungen auf andere. Das ist in der Familie eine Realität, aber auch in einer mehr

Von Steffen Brack am .

Eine Schuld und ein Verhängnis zugleich, was ja immer wieder vorkommen kann, wenn ein Volk, eine Gesellschaft einmal Gottes Gericht preisgegeben ist.
Drei verschiedene Vollstreckungen seines Gerichts lässt Gott dem bereuenden David vorlegen. Ich meine, keine ist leichter oder schwerer als die andere. Und David entscheidet sich auch ausdrücklich nicht für eine von ihnen, wie Vers 14 unübersehbar aufzeigt. Sondern er bittet um ein Gericht, bei dem er mitsamt seinem Volk in die Hände Gottes fallen mehr

Von Steffen Brack am .

Lieber Herr Spielmann,
vielen Dank für Ihren Leserbrief. Sicher werde ich nicht alle Ungereimtheiten dieses Kapitels klären können. Aber das, was mir auffällt, will ich gerne weitergeben. Wesentlich erscheint mir hier, genau zu lesen und den Zusammenhang sorgfältig zu beachten. In Vers 1 heißt es klar und deutlich: „Und wieder entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel.“ Dabei ist „Zorn“ - wie auch sonst in der Bibel - keinesfalls ein unkontrolliertes Wüten Gottes. Sondern beschreibt, dass Gott mehr

Von Gerhard S. am .

Gott spricht zu David und bietet 3 Strafen für sein Vergehen an. Eine Strafe galt direkt für David, die beiden anderen Strafen sollten das Volk treffen. Da David der Schuldige war, hätte er sich eigentlich für die Strafe entscheiden müssen, die ihn getroffen hätte. Seinetwegen mussten 70.000 Menschen sterben. Dass er im Nachhinein erschüttert war, müsste eigentlich ganz selbstverständlich sein. Was mich an der ganzen Sache irritiert, ist, dass Gott Menschen straft, die das nicht verschuldet haben. Der Schuldige erfährt Vergebung, die Unschuldigen erleiden den Tod. Gibt es dafür eine Erklärung?


Das könnte Sie auch interessieren