/ Bibel heute

Auf die Probe gestellt (14)

Jörg Gerhard Muhm über Hiob 32,1-22.



Kommentare

Von Rike am .

Das ist kein Kommentar, sondern eine Entschuldigung: Es tut mir leid, dass ich versehentlich den Namen von Wolf-Dieter Kretschmer verkehrt geschrieben habe. Ich habe es leider erst nachträglich gesehen. Herzliche Grüße an ihn und vielen Dank, dass er immer so gut Gottesdienste moderiert.
Rike

Von Rike am .

Ich bin auch erschrocken und enttäuscht, dass Jörg Muhm thematisch in seiner Bibelerklärung derart abgeglitten ist. Jedoch hätte der ERF die Möglichkeit gehabt, vor der Sendung des Beitrags mit dem Verfasser persönlich darüber zu sprechen. Immerhin hat der ERF viele Hörer, so dass er eine große Verantwortung für die Sendeinhalte trägt. Ich kann auch Wolf Dieter Kretzschmar keineswegs zustimmen, dass Jeremias Dienst als Prophet seine Ursache darin hatte, dass er sich nicht mit dem Status quo zufrieden gegeben und ungeduldig Veränderungen eingefordert hätte.

Von Christian Z. am .

Ich finde den Vergleich mit Greta gar nicht so schlecht. Denn beim genauen, vollständigen Lesen des Buches Hiobs fällt auf, daß der Elihu-Abschnitt eigentlich nicht notwendig ist. Gott knüpft am Ende von Kap. 31 an. Die Reden der 3 Freunde tun zwar manchmal weh, bringen Hiob aber weiter. Auf Elihu antwortet er nicht einmal mehr; was wirklich neues hat er auch nicht zu sagen. Auch er will Hiob nur für schuldig erklären, dabei ist ihm nur Gott zu hoch.
Elihu kommt aus dem nichts und verschwindet wieder dorthin. Daß Gott ihn nicht rügt kann auch daran liegen, daß er nicht mehr da war.

Von Wolf-Dieter Kretschmer am .

Ja, die Brücke von Elihu zu Greta Thunberg zu spannen, rangiert hart an der Grenze dessen, was ich für legitim halte. Hinzu kommt, dass ich kein Freund medial gesteuerter Hysterie bin, wie wir sie seit einem Jahr erleben.
Aber, in der Sache pflichte ich Pfarrer Jörg Gerhard Muhm bei, dem es um die Elihus (und jungen Jeremias) dieser Welt geht, die sich nicht zufriedengeben mit dem Status quo und ungeduldig Veränderung einfordern.
Elihu nahm sich Hiob und die drei Freunde vor und verpasste mehr

Von Marianne F. am .

Elihu lässt also an Greta Thunberg denken: Jung,radikal. erbarmungslos, wütend, Verwünschungen aussprechend: Ich will, dass ihr alle in Panik geratet. Gewaltsame Straßenblockaden zur Weltrettung inklusive. Und bis 2025 habt ihr noch Zeit. Dann Gnade Gott! Kirchenvertreter sollen sie bereits mit Jesus verglichen haben. (IDEA-Spektrum in der 44. KW S.28 ). Fehlt nur noch, dass Greta auf einem Esel nach Jerusalem reitet und die aufgebrachte Völkermenge ihr Palmen streut. Dann ist die mehr

Von Peter M. am .

Sehr geehrtes ERF Team dieser Beitrag hat mich doch sehr geärgert nach meiner Meinung ist die Fritday for forture bewegung ein pollitischer missbrauch von Jugendlichen! Greta Tunburg ist meineserachtens ein opfer der Angstmacherei und der Kommerziellen Interessenten einiger weniger. Diese Bandbewegung ist schon eine Ersatzreligion wobei jeder Widerspruch schon ein Sakrilek ist.

Von Hans-Jürgen L. am .

Leider wurde das Thema verfehlt. Es geht bei Hiob nicht um Umwelt und Erdvernichtung. So beklagenswert das ist. Die zentrale Klage von Hiob ist: warum ich? Was ist meine Schuld? Darauf ist Antwort zu suchen. Immer noch. Da hilft keine Debatte über Umweltsünden. Sie lenken vom zentralen Thema des Menschen nur ab. Bin ich von Gott verlassen? Wie komme ich mit Gott ins reine? Das darf auch jüngere Menschen umtreiben. Selbst eine Greta. Ihre seelischen Probleme wären ein anderes Thema. Schade, daß die Kernfrage in der Auslegung offen blieb.

Von Hans H. am .

Das Dass Klima eine grosse Rolle, gerade in der heutigen Zeit spielt, ist nicht zu bestreiten. Aber warum wird in dieser Andacht, nicht einmal der Wille des Herrn erwähnt? Diese Andacht, hätte auch als Kommmentar in einer Tageszeitung veröffentlich werden können. Eben ohne Gottesbezug.

Von Jonas W. am .

Das Buch Hiob ist sicher nicht leicht zu erklären. Aber es als Sprungbrett für eine Klimapredigt und Greta Thunberg neben den Propheten Jeremia zu stellen, ist nicht mehr christliche Verkündigung, sondern Irrlehre. Ich bin entsetzt, dass sich auch der ERF dafür hergibt.


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