/ Bibel heute

An was glauben wir?

Pfarrer Gerhard Göller über 1. Korinther 15, 12-19

Bibelvers

Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten?

1. Korinther 15,12-19

Leise betrete ich das Zimmer. Auf einem kleinen Tisch eine Kerze. Daneben ein Kreuz und eine Bibel. Im Krankenbett meine Mutter. Irene heißt sie. Der Name hat seinen Ursprung im griechischen Wort „εἰρήνη“ und bedeutet „Friede“. Ein großer Frieden liegt auch auf dem Gesicht meiner Mutter.

Ein leichtes Leben hatte sie nie. Die letzten Monate standen ganz im Zeichen ihrer schweren Krankheit. Immer kleiner wurde ihre Kraft. Immer leiser wurde ihre Stimme, bis sie dann ganz verstummte. Sie hatte viel erduldet und sehr gelitten. Nun sitze ich an ihrer Seite. Ihr Leben ist zu Ende. Und ich sage „Danke“. Danke, guter Gott, für meine Mutter. Danke für so viel Liebe, Geduld und Treue. Es tut sehr weh: Dieser Abschied ist für immer.



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Kommentare

Von Gerhard G. am .

Hallo Peter,
ich danke Dir sehr für Deine Nachricht. Schön, dass Du Deiner Mutter zu ihrem Abschied aus dieser Welt diesen guten Dienst tun durftest. Gott begleite Deine Worte mit seinem Segen. Er stärke auch Dich auf Deinem Weg. Ja, Christus schenke uns in seiner Welt ein Wiedersehen mit unseren Lieben, die uns schon vorausgegangen sind. Herzliche Grüße und Gott befohlen, Dein Studienkamerad Gerhard

Von Dr. Peter S. am .

Hallo Gerhard,
vielen Dank für Deine Andcht. Meine Mutter ist auch friedlich gestorben. Ich habe ihr den Sterbesegen zugesprochen.
Ich hoffe allerdings sehr, dass wir uns in der Ewigkeit bei Gott wiedersehen.
Liebe Grüße
Dein alter Studienkamerad Peter


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