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Bundeswehr ist schlechtes Vorbild

Initiative gegen Kindersoldaten beklagt Anwerbung von Minderjährigen bei deutschen Streitkräften.

Am 12. Februar ist „Red Hand Day“. An diesem Tag machen Menschenrechtsorganisationen – unter anderem auch das christliche Hilfswerk „World Vision“ – darauf aufmerksam: Weltweit werden Minderjährige als Kindersoldaten missbraucht.

Das Ganze scheint ein Problem vor allem des afrikanischen Kontinents zu sein. Doch aus Sicht der „Red Hand Day“-Initiative wäscht auch Deutschland seine Hände nicht in Unschuld. Denn hier werden bereits Siebzehnjährige für die Bundeswehr angeworben. Aus Berlin berichtet Oliver Jeske.


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Kommentare

Von Jörg am .

Als ich meinen Wehrdienst in den 80er Jahren leistete, waren auch 17jährige dabei. Das war nie ein Problem. Auch für die Betroffen nicht, die sich hauptsächlich als Zeitsoldaten beworben haben. Wer nach der mittlieren Reife zuerst seinen Wehrdienst leisten will oder bei Polizei, Grenzschutz oder Bundeswehr beginnen will, der ist nunmal meist 17. Der Unterschied zwischen 17jährigen und 18-19 Jährigen, damals der Altersschnitt der Wehrpflichtigen, ist auch nicht gerade gigantisch. Dies nun gleichzusetzen mit afrikanischen Kindersoldaten ist aus meiner Sicht schäbige Polemik.


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