Aufgeweckt

Das Sommergebet

24.06.2019 / Anstoß

Harte Zeiten

Ulrike Schild über Hiob 2,10

Das Sommergebet

Gott,

komm und mach mich hell.

Vor deinem Licht scheuen meine dunklen Kräfte.

In deinem Glanz zerfließen meine finsteren Gedanken.

In deiner Helligkeit fliehen alle meine Schatten.

In deinen Strahlen schmilzt alles Kalte in mir.

 

Denn du bist das Licht

und die Freiheit

und der weite Raum.

Bei dir hat das Leben einen guten Ruf

und die Hoffnung einen großen Klang.

 

Gott, vertreib alle Angestrengtheit aus meiner Seele.

Reiß' die Fenster des Mutes in mir auf,

dass frischer Wind mich durchweht

und meine Angst diese Runde verliert.

 

Denn du bist das Licht

und die Freiheit

und der weite Raum.

Bei dir hat das Leben einen guten Ruf

und die Hoffnung einen großen Klang.

 

Gott, zieh ein und durchschreite meine Tore.

Erfüll' mich mit deiner Kraft.

Führ‘ mich mitten in mein Leben.

Gib mir Schwung auf meiner Lebensschaukel

und lass mich hoffen auch im Kummer.

 

Denn du bist das Licht

und die Freiheit

und der weite Raum.

Bei dir hat das Leben einen guten Ruf

und die Hoffnung einen großen Klang.

 

(Ute Heuser-Ludwig nach einem Gebet von Thies Gundlach)

 

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