/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Wundern und loben

Tobias Schier über Psalm 107, 3.8.

Gibt es jemanden, dem Sie dankbar sind in Ihrem Leben? Vielleicht sind es Ihre Eltern, die Sie großgezogen haben in schwierigen Umständen. Vielleicht ist es der Mentor, der immer an Sie geglaubt hat. Vielleicht aber auch ein guter Freunde, der Ihnen seit Jahr und Tag zur Seite steht. Es tut gut, sich an diese Menschen zu erinnern. Und diesen Menschen tut es gut, dass von Ihnen zu hören.

Und hier tickt Gott wohl ganz ähnlich. Warum sonst schreibt der Verfasser von Psalm 107 folgende auffordernden Zeilen: „Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden: Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut.“

Menschen, aus allen Teilen der Welt sollen Gott loben und danken. Doch wofür? Das wird in den weiteren Versen dieses Psalms erklärt. Diese Menschen haben Gott in unterschiedlichen Lebenssituationen als Helfer und Retter erlebt. Sie waren durch eigenes Versagen und Fehler oder die Bosheit anderer Menschen in Not geraten. Waren innerlich und äußerlich gefangen. Ihre Seele hat gelitten … Und warum fordert der Schreiber des Psalms all diese Menschen dazu auf, Gott zu loben?

Für mich gibt es zwei Gründe. Erstens: So erinnern sie sich selbst daran, dass sie einen starken Gott haben, dem nichts unmöglich ist. Zweitens: „Danke sagen“ schafft ein dankbares und mutiges Herz, bei mir und anderen. Dieser Gott ist übrigens auch Ihr Gott und er hat sich seitdem kein bisschen verändert. Ihm ist immer noch alles möglich. Vielleicht gilt diese Aufforderung auch für Sie?! Sie haben ein Wunder mit Gott erlebt? Danken Sie ihm und erzählen anderen davon! Sie brauchen ein Wunder von Ihm? Bitten Sie Gott darum!

Er ist immer noch wundervoll und lobenswert.


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