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Elke Drossmann über Psalm 112,1.

Bibelvers

Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!

Psalm 112,1

Was wird nicht alles versprochen, um das Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. In den höchsten Tönen wird es gelobt. Eigentlich stimmt das mit dem Produkt nicht so ganz. Es geht um ein Produkt und seinen Erfinder. Beide sollen an den Mann bzw. an die Frau gebracht werden.

Dafür wird Werbung in einem Lied gemacht. Werbung geht eigentlich nicht ohne Töne. Denken Sie nur an „Haribo macht Kinder froh und Erwachsne ebenso“…viele werden die Melodie sofort mitsingen können.

Die Töne sind in dem Fall, den ich vor Augen habe, im Laufe der Jahrtausende verschütt gegangen. Doch der Paukenschlag ist im Psalm 112 noch zu hören: „Halleluja!“ So beginnt die Werbung. Preist den Herrn. Gemeint ist Gott, der sich Isarael und später durch seinen Sohn Jesus Christus der ganzen Welt zu erkennen gibt. In Vers 1 geht es dann weiter: Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten.“ Werbung für den Erfinder – Gott, den Herrn. Werbung für sein Produkt – seine Gebote. Die zehn Gebote klingeln in meinem Ohr. Gott formuliert: "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."

"Wohl dem" wird die Werbung fortgeführt. Gemeint ist: Das ganze Leben erhält ein gutes Vorzeichen, wenn ich Gott ehre. Ihm Anerkennung schenke. Gott beachte. Mehr als alles andere. Mein Herz an seins verliere. Wie zeigt sich das z. B.? Indem ich Gottes Gebote auch mit einem guten Vorzeichen versehe. Sie sind eine Freude für mich, keine Last.

Übertriebene Werbung? Ich finde nicht. Für Gott, meinen wundervollen Herrn, kann ich gar nicht genug Werbung machen.

 



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Kommentare

Von B. Sonja am .

Danke Frau Drossmann, das schenkt mir ‚zusätzlich’ Mut, heute von Jesus zu sprechen und zu schreiben! Herzliche Grüsse und seien Sie weiterhin gesegnet!


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