/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Wegen des Glaubens verfolgt

Wolf-Dieter Ketschmer über Matthäus 5,11.

Bibelvers

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen.

Matthäus 5,11

Wer Jesus nachfolgt, den erwartet eine gute Zukunft. Das ist die zweifelsfreie Botschaft des Neuen Testaments. Aber der Weg dorthin kann durch Schwierigkeiten führen. Auch das macht Jesus klar. Im Matthäus-Evangelium wird Jesus mit den Worten zitiert:

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. (Matthäus 5,11)

Wenn ich als Christ Anfeindungen erleben muss, sollte ich mir zunächst ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel diese: Warum werde ich abgelehnt? Hat das mit Jesus oder mit mir zu tun? Ist es mein Glaube, der auf Widerstand trifft oder verhalte ich mich nicht angemessen?

Ist das geklärt, bleibt immer noch die Möglichkeit, dass Menschen tatsächlich den Anspruch von Jesus Christus ablehnen und mir deshalb zusetzen. Dann ist es auch in Ordnung, wenn ich mich der Ablehnung stelle und mir die Zusage von Jesus vergegenwärtige.

Aber ich möchte an dieser Stelle noch einen Schritt weitergehen: Wir leben in einer Zeit, in der sehr viele Christen um ihres Glaubens Willen Nachteile einstecken, ja, sogar um ihr Leben fürchten  müssen. Ich denke, dass es Ihre und meine Aufgabe ist, so gut es geht für diese bedrängten  Menschen einzustehen, und, wenn ich die Möglichkeit dazu habe, ihnen Hilfe zukommen zu lassen.


Kommentare

Von Hulda O. am .

Seit ich meine Videos auf Youtube u meine Blogs, wo ich anhand der Wahrheiten der Bibel die Lügen der Welt offenbar und veröffentliche, durchläuft unsere ganze Familie ein Martyrium nach dem anderen.

Von Daniel am .

Sehr geehrter Herr Kretschmer,
vielen Dank für Ihre Ausführungen von Matthäus 5,11.
Ablehnung von Menschen kommt aber nicht nur wegen der Nachfolge Jesu oder unserem "Fehlverhalten" . Ich erlebe Ablehnung auch von Personen , die mit sich selber nicht im Reinen sind und mit Neid und Missgunst mir gegenüber antwortet. Die Folgen sind Verleumdung, Lästerung und schließlich Mobbing.

Von Uro am .

Sehr geehrter Herr Kretschmer,
Ihre Ausführungen sind interessant. Meine Familie und ich waren fast 2 Jahre aktiv in der Flüchtlingsbetreuung tätig. Sehr oft kamen wir mit dem Auftreten der Männer nicht klar. Sie versuchten eindeutig ihre Verhaltensweisen durchzusetzen. Frauen und Töchter litten offensichtlich unter dem Verhalten. Bildungsverbot, Verbot an der Teilnahme von Frauentreffen etc. Verständigung mit den Männern teilweise überhaupt nicht möglich, Verweigerung des Sprachunterrichts. mehr


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