/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die goldene Stunde

Dariush Ghobad über Sprüche 4,18

Bibelvers

Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.

Sprüche 4,18

Neulich war ich mit zwei Kollegen am Starnberger See, um mir für eine geplante Fernseh-Aufzeichnung den Veranstaltungsort anzuschauen. Wir haben besprochen, wie wir im Sommer diesen Jahres mehrere Sendungen unseres beliebten Unterhaltungsmagazins „Gott sei Dank“ unter freiem Himmel aufzeichnen.

Dabei habe ich in der Unterhaltung mit den beiden Kollegen aus der Produktion erfahren, wie die unterschiedlichen Lichtverhältnisse zur nautischen und bürgerlichen Dämmerung wirken; und welch eine besondere Magie in der sogenannten „goldenen Stunde“ liegt. In dieser Stunde nach dem Sonnenaufgang, in der die Welt rötlicher und weicher von der Sonne gefärbt wird.  

Es war ein außergewöhnlich warmer Februartag, an dem ich über den See in die schneebedeckten Alpen blickte. Kurz zuvor war an der Westseite des See die Sonne aufgegangen und nun strahlte sie in Kaskaden gleißenden Lichts.  An diesem Morgen kam mir der Satz aus Sprüche 4,18 in den Sinn: Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. 

Dieser Ort machte das Versprechen richtig greifbar. Gottes Glanz und seine strahlende Kraft waren für mich sicht- und spürbar. So wie diese ersten, vereinzelten Sonnenstrahlen sich im Laufe der Zeit noch zu einer gewaltigen Quelle des Lichts entwickeln würden, so ist Gottes Pfad für uns vorgezeichnet. Denn Jesus ist das Licht dieser Welt.


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