/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ich darf stolz sein

Tobias Schier über Römer 5,11

Bibelvers

Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Römer 5, 11

Sich selber der Taten rühmen, die man vollbracht hat – das gehört sich nicht. Man will ja schließlich nicht als selbstverliebt, stolz oder eingebildet gelten. Oder? Also ich finde das komisch. Warum darf ich nicht stolz sein, auf das, was ich erreicht habe? Warum sollte ich diese Gefühle unterdrücken? Das ist okay – solange es auch um die Dinge geht, die ich mir auf die Fahne schreiben darf und mich noch über den Erfolg anderer freuen darf.

Zum Beispiel über den Erfolg von Jesus. Er hat es hingekriegt, als Gottes Sohn in Form eines Babys auf diese Welt zu kommen, sich abhängig von seinen Eltern zu machen. Er hat es geschafft sich von ihnen großziehen zu lassen und all die Kämpfe durchzumachen, die ein Kind, ein Teenie ein junger Erwachsener eben zu meistern hat. Er, hat es geschafft, seinen Jüngern zu verklickern worum es im Leben wirklich geht. Er hat es hingekriegt allen Menschen in Liebe zu begegnen. Er hat es hingekriegt nicht zu lügen, nicht schlecht über andere zu denken. Er hat es hingekriegt keinen Fehler zu begehen. Er hat das perfekte Leben gelebt.

Sogar in seinem Sterben und Tod, war er erfolgreich. Er hat den Tod besiegt und das ewige Leben für alle errungen, die an ihn glauben. Erfolg auf ganzer Linie. Ich freue mich für Jesus und ja, ich darf sagen: Ich rühme mich seiner. Hat der Apostel Paulus ja auch schon. Er schreibt, „wir rühmen uns Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.“ Ist das denn jetzt okay, dass ich mich Jesu Taten rühme? Klar! Bleibt ja in der Familie. Ich bin einfach nur stolz, dass ich zu ihm gehöre. Den Stolz kann jeder für sich beanspruchen, wenn er sich für Jesus entscheidet.


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