/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Eine Brille für das Gute

Steffen Brack über Philemon 4.6

Bibelvers

Paulus schreibt an Philemon: Ich danke meinem Gott allezeit, wenn ich deiner gedenke in meinen Gebeten, dass dein Glaube, den wir miteinander haben, kräftig werde in Erkenntnis all des Guten bei uns, auf Christus hin.

Philemon 4.6

Ich saß mit Kollegen zusammen. Auf dem Tisch lag ein Faltblatt. Bei dem Versuch, es zu entziffern, muss ich ziemlich auffällige Verrenkungen vollführt haben. Mal lugte ich über den oberen Rand meiner Brille. Mal versuchte ich unter ihr hindurch zu schielen. Und das alles, weil meine betagten Augen auf kurze Entfernungen nicht mehr so richtig scharf stellen. „Du brauchst eine neue Brille!“ So die treffende Feststellung einer Kollegin.

Von einer Brille spricht auch Paulus, Zeltmacher und leidenschaftlicher Jesusanhänger. Da schreibt er an seinen Mitchristen Philemon: „Ich danke meinem Gott allezeit, wenn ich an dich denke in meinen Gebeten, dass dein Glaube, den wir miteinander haben, kräftig werde in Erkenntnis all des Guten bei uns, auf Christus hin.“ Das ist die genialste Brille, von der ich je gehört habe. Paulus betet: Philemon möge immer mehr all das Gute erkennen. Das Gute, das er durch Jesus empfangen hat.

So eine Brille brauche ich auch. Damit ich das Gute wahrnehme, das Jesus mir schenkt. Z.B.: dass ich von Gott angenommen bin. Ein für alle Mal. Dass eine herrliche Zukunft auf mich wartet. In einer völlig neuen Schöpfung. Gute Wegbegleiter sind mit mir unterwegs dorthin. Sie möchten das Gute auch erkennen, das Jesus anbietet? Dann beten Sie doch wie Paulus darum, dass er Ihnen die richtige Brille schenkt. Damit Sie das Gute, das Jesus Ihnen gibt, immer mehr entdecken.


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