/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Na, wie geht's?

Oliver Jeske über 3. Johannes 2.

Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Stücken gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht.

3. Johannes 2

„Na, wie geht’s?“ Wahrscheinlich haben Sie diese Frage schon hunderte Male in ihrem Leben gestellt. Und ganz ehrlich: Oft ist bei mir diese Frage gar keine echte Frage mehr, sondern verkommt zur Floskel. Ich persönlich begegne einfach zu vielen Menschen. Da kann ich nicht wirklich an jedermanns Wohlergehen interessiert sein.

Ob das bei Gott auch so ist? Immerhin gibt es inzwischen fast acht Milliarden Menschen auf dieser Welt. Und Gott soll wirklich an jedem einzelnen Menschen interessiert sein? Also auch an Ihnen und mir ganz persönlich?

Ja, genau so ist es. Und vor diesem Hintergrund ist auch der Wunsch des Autors des 3. Johannesbriefs an seinen Adressaten namens Gaius zu verstehen. Er schreibt:

„Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Stücken gut geht und du gesund bist, so wie es deiner Seele gut geht.“

Dieser scheinbar so alltägliche Wunsch hat es tatsächlich in die Bibel geschafft – vor knapp 2.000 Jahren! Und er zeigt: Gott ist nicht zu beschäftigt. Keines meiner Anliegen ist ihm zu banal, als dass er daran nicht interessiert wäre. Ja, Gott möchte, dass es mir gut geht. Er ist an meiner Gesundheit und all dem interessiert, was mich bewegt. So wichtig bin ich. So wichtig sind auch Sie für Gott. Er blickt Ihnen in die Augen und fragt: „Na, wie geht’s? Wie geht es dir wirklich?“



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