/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Mit dem Glauben zum Sieg

Wolf-Dieter Kretschmer über 1. Johannes 5,4

Bibelvers

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

1. Johannes 5,4

„Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“, 1. Johannes 5,4.

Als Johannes diese Worte schreibt, tobt in den christlichen Gemeinden eine heftige Auseinandersetzung.

Der Kreuzestod Jesu, seine Auferstehung und Rückkehr zu Gott in den Himmel sind gut 60 Jahre her. Der Glaube an Jesus als den Herrn und Erlöser hat sich inzwischen über das gesamte römische Reich ausgebreitet. Überall vertrauen Menschen dem Evangelium.

Allerdings gibt es inzwischen ein ernstes Problem. In den Gemeinden droht die Vermischung des Evangeliums mit den religiösen Vorstellungen der damaligen Zeit. Einflussreiche Persönlichkeiten hinterfragen die Überzeugung, dass Jesus wirklich Mensch gewesen sein soll. Wie kann das sein, argumentieren sie, dass ein Gott zugleich ein Mensch ist?

Der Apostel Johannes wehrt sich mit aller Kraft gegen diese Irrlehre. Nein, sagt er, Jesus war ganz Mensch und er war ganz Gott. Ich kann das bezeugen, denn die Apostel und ich haben unser Leben mit Jesus geteilt. Wir sind  Augenzeugen gewesen.

Der Apostel Johannes ist davon überzeugt: Der unverfälschte Glaube an Jesus kann alles verändern. Er überwindet das, was sich Menschen an religiösen Vorstellungen zurechtgelegt haben. Die Kraft, die durch diesen Glauben zur Geltung kommt, stammt direkt aus der Gegenwart Gottes.

Das, was Johannes damals geschrieben hat, trifft bis heute zu. Sie und ich können mit dieser Kraft genauso rechnen, wie die Christen damals. Auch heute gilt: Unser Glaube schenkt den Sieg, der die Welt überwunden hat.


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