/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Unveränderlich

Wolf-Dieter Kretschmer über Jesaja 46,98

Bibelvers

Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht.

Jesaja 46,9

Vieles in unserer Gesellschaft verändert sich. Technische Errungenschaften greifen tief in unser Leben ein. Wer kann sich ein Leben ohne Handy vorstellen? Wenn Sie mir vor 20 Jahren gesagt hätten, dass der überwiegende Teil der Gesellschaft mehrmals am Tag ein Stück Glas streicheln wird, ich hätte Sie für verrückt erklärt. – Heute tue ich das selber als stolzer Besitzer eines „Smartphones“, eines schlauen Telefons. 

Aber dann fallen mir ein paar Dinge ein, die sich nicht verändern, obwohl ich sie gerne verändert haben würde. Ich denke beispielsweise an so manchen Konflikt oder die nicht enden wollenden Staus auf der Autobahn.

Zum Glück gibt es auch Dinge, die beständig bleiben, egal was um mich herum passiert. Davon spricht der Prophet Jesaja, als er mit Blick auf Gott seine Landsleute an folgendes erinnert:

Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht. (Jesaja 46,9)

Jesaja fordert mich dazu auf, nachzudenken. Wie ist das mit Gott? Ist er nicht der Selbe geblieben?

Stimmt! Gott war, ist und wird immer der Selbe sein. Egal wie turbulent meine Lebensumstände auch sein mögen, er bleibt derselbe. Nichts und niemand ist ihm gleich.

Weil Gott unveränderlich ist, stehen seine Zusagen fest. Wenn Gott beispielsweise mir die Vergebung meiner Schuld durch Jesus Christus zuspricht, dann ist das so. Egal, was ich fühle oder andere Leute meinen: Gott hat’s gesagt und auf das, was er sagt, kann ich mich verlassen.


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