/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Irgendwie anders - besser!

Hans Wagner über 2. Kor. 6, 4+10.

Bibelvers

Paulus schreibt: In allem erweisen wir uns als Diener Gottes: als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben.

2. Korinther 6,4.10

Da war sie wieder, die Diskussion über die Frage: Sind Christen bessere Menschen als andere? Sofort steht der Protest im Raum, aus den eigenen Reihen: "Nein, natürlich sind wir nicht besser! Wir haben keinen Grund, uns über andere Menschen zu erheben. Alle sind vor Gott gleich!" Vielfältiges Nicken. In mir arbeitet es. Stimmt das? Ja, natürlich stimmt das, aber ... ist das alles? In meiner Studienzeit sagte mal ein Dozent: "Mir reicht es nicht, zu sagen: Christen sind nicht besser, aber besser dran! Wenn Gott mich als Christ durch seinen Heiligen Geist leitet und auch verändert, dann muss sich das doch irgendwo in meinem Leben auch als Unterschied zeigen, als Besserung!" Diese Erwartung habe ich auch. Nein, nicht fehlerlos sein oder über anderen Menschen stehend, auf keinen Fall. Aber ... doch verändert.

Der Apostel Paulus nennt im 2. Korintherbrief solche Veränderungen als Bestätigung, also als Nachweis für seine Arbeit. Hier ein Auszug: "In allem erweisen wir uns als Diener Gottes: als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben." Doch, Gott will mich verändern, er will mich zu einem besseren Menschen machen. Besser als der, der ich vorher war. Spürbar. Sichtbar. Darum berührt es mich sehr, wenn jemand zu mir sagt: "Irgendwas an dir ist anders!" Dann weiß ich: Gott ist an der Arbeit - an mir.


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