/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ich bete für dich

Elke Drossmann über Epheser 1, 18-19

Bibelvers

Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns ist.

Epheser 1,18–19

„Ich bete für euch.“ Teilt der Apostel Paulus Christen mit. Das hat Schule gemacht. Bis heute sind Christen angerührt, wenn ein Mensch erzählt, womit er sich gerade rumschlägt. Am Ende steht oft das Versprechen: „Ich bete für dich.“

Paulus verspricht den Christen in Ephesus zu beten, nicht wegen ihrer Gemeindeprobleme, sondern weil ihr Glaube und ihre Liebe zu anderen Christen beeindruckt.

Deshalb sagt Paulus: „Ich bete für euch.“ Ist das überhaupt nötig?

Paulus meint ja. Er hat im Gebet Jesus Christus vor Augen und kommt durch Jesus auf die Idee, folgendermaßen zu beten:

„Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns ist.“ (Epheser 1, 18-19)

Ich bete selten so für andere. Doch mich beeindruckt die Tiefe dieses Gebetes, das nicht an der Not, sondern an Jesus Maß nimmt:

Ein strahlendes Herz, das nicht auf sich selbst schaut, sondern offen ist für Impulse von außen. Ein Blick für die Hoffnung, die das Leben eines Christen auszeichnet. Wie herrlich und kostbar das Erbe eines Christen ist. Gottes unerschöpfliche Kraftquelle.

Was könnte sich nicht alles verändern, wenn ich so bete?


Kommentare

Von Hedy am .

ja, die Auslegung kommt mir heute auch sehr entgegen, liebe Pastorin Elke.
Danke dafuer.
Eben gerade hat mir das Putzmaedchen ihr finanzielles Leid geklagt und ich dachte nur" ICH BETE FUER DICH". Ich kann ihr helfen, aber Gott tut sein Teil. Und mich staerkt er auch ,,,,
Ich wuensche Ihnen liebe Elke Drossmann, eine gesegnete Weihnacht,

Von Pfr.i.R Dietrich T. am .

Das ist ja ein Geburtstagsgeschenk, das Sie mir, liebe Elke heute mit Ihren Worten zu meinem 75.Geburtstsg machen. Der Gaben Tisch von Jesus ist brechend voll für das Neue Lebensjahr und ich werde kräftig zugreifen! Der 20.12.1944 war Krieg und Flucht und ich hatte kaum eine ŰBERLEBENS CHANCE nach Meinung der Ärzte, doch meine WEIHTE mich Gott, bevor es von Stettin aus mit 5 Kindern und Handwagen auf die Flucht gen Westen ging.


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