/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Hilfe, mein Kind stirbt!

Wolf-Dieter Kretschmer über Markus 5,22-24.

Bibelvers

Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge, mit Namen Jaïrus. Und als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe. Und er ging

Markus 5,22-24

Wenn Kinder ernsthaft erkranken, dann kann es sein, dass Familien Kopf stehen. Mit einem Schlag rückt alles, was sonst den Alltag bestimmt hat, in den Hintergrund. Alles dreht sich um das kranke Kind.

Jaïrus geht es nicht anders. Allerdings war die Lage in seinem Fall dramatisch. Das Markusevangelium berichtet von dieser Begebenheit. Ich zitierte aus dem 5. Kapitel.

Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge, mit Namen Jaïrus. Und als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe. Und er ging mit ihm.  (Markus 5,22-24)

Wir erleben in diesen Wochen dramatische Entwicklungen. Unser Land stemmt sich mit aller Kraft gegen einen unheimlichen Virus, der immer mehr Menschen befällt. Einschneidende Maßnahmen sind ergriffen worden.

In dieser notvollen Lage möchte ich an Jaïrus erinnern. Als nichts mehr half, hat er sich auf den Weg zu Jesus gemacht. Er ist ihm zu Füßen gefallen und hat Jesus angefleht.

Genau das will ich jetzt auch tun: Ich will Jesus Christus meine Not klagen und mein Schicksal ihm anvertrauen. Ich will damit rechnen, dass er mich hört, meine Situation versteht und erwarte, dass Jesus Christus sich mir zuwenden wird. So, wie er es in seinem Wort verheißen hat.



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