/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott hält es mit mir aus

Oliver Jeske über 2. Könige 13,23.

Bibelvers

Aber der HERR gab ihnen Gnade und erbarmte sich ihrer und wandte sich ihnen wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.

2. Könige 13,23

Ganz ehrlich! Manchmal frage ich mich, wie Gott es eigentlich mit mir aushält. Wenn es brenzlig wird, bin ich ein Angsthase. Ich kenne genug Situationen, in denen mein Gottvertrauen auf ein Minimum zusammengeschrumpft ist.

Das Tröstliche dabei: Gott lässt sich davon nicht abbringen, mich zu lieben und mir treu zu sein. Und das gilt für mich, für Sie und bereits für Menschen, die vor langer Zeit gelebt haben.

Um das Jahr 800 vor Christus gab es im Nordreich Israels einen König namens Joasch. Er hielt es mit Gott nicht so genau. Doch als Elisa, die geistliche Autorität der damaligen Zeit, im Sterben liegt, da gerät er in Panik.  Vom militärischen Feind Assyrien bedrängt, erfleht Joasch Hilfe von Gott. Und … er bekommt sie!

In der Bibel heißt es:

Der HERR meinte es gut mit Israel und hatte mit ihm Erbarmen. Er half den Leuten von Israel, weil er an den Bund dachte, den er mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hatte.

Der einzige Grund für die Hilfe, die Joasch erhalten hat, ist die Treue Gottes, und die reicht Dutzende Generationen zurück zu den Urvätern Israels.

Jeder, der heute auf  Gott vertraut, steht ebenfalls in dieser Segenslinie. Das heißt: Ich brauche an meinem eigenen Kleinglauben, an meiner punktuellen Untreue zu Gott nicht verzweifeln. Gott bleibt mir treu. Hallelujah!

 


Kommentare

Von Luna am .

Diese Anstoß kam mir wie gerufen! Aufgrund chronischer Krankheiten bei mir und Menschen, die mir nahe stehen, hatte ich gestern nahezu mein gesamtes Gottesvertrauen verloren. Macht Gott mit Absicht das Gegenteil von dem, worum ich ihn bitte? Schließlich dachte ich: das wars, jetzt hat er sich wegen meiner Gedanken von mir abgewandt.
Ihr Anstoß hat mir vor Augen geführt, dass dem nicht so ist und mich zur Umkehr zu Gott ermutigt. DANKE!
Ps.: wie wohltuend, dass Sie Ihr eigenes tw. fehlendes Gottvertrauen zugeben!


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