/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Das biblisches Mandat

Anstoß über Römer 16,19

Bibelvers

Paulus schreibt: Ich will, dass ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen.

Römer 16,19

„Das Böse ist immer und überall“, heißt es in einem alten Schlager. Da ist was dran. In Bezug auf das Böse gibt es zwei klare Aussagen. Erstens: In der Welt gibt es Böses. Zweitens: Als Christen haben wir ein biblisches Mandat, dieses Böse zu überwinden. Jeder von uns ist tagtäglich in unterschiedlicher Form mit der Präsenz und der Kraft des Bösen konfrontiert. Einiges davon kommt von außen, einiges aus uns selbst heraus. Wir sollten in dieser Sache ehrlich sein. Nun kann man sich natürlich fragen, wo beginnt das Böse, wo hört es auf. Von mir weiß ich, dass da so manches in mir schlummert, dass nicht gut ist. Fängt bei Kleinigkeiten an. Negative Gedanken über andere z.B., hinterm Rücken reden, ein scharfes, liebloses Wort. Hetze, Lüge, Schikane, Hass, Neid, Eifersucht, Sticheleien, Verführung, Eitelkeit. Wem sind solche Dinge gänzlich fern? 

Der Apostel Paulus hat es so auf den Punkt gebracht: Entweder überwinden wir das Böse oder wir werden von ihm überwunden. Und fügt in Römer 16,19 hinzu: „Ich will, dass ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen“. Die Lösung: Dem Bösen mit dem Guten entgegen treten, der stärker ist als alles andere. Die einzige Quelle dieses Guten ist Gott selbst. Um das Böse zu überwinden brauchen wir also eine lebendige Beziehung zu Gott. Wir brauchen Zugang zu Gottes Ressourcen, zu Gottes Weisheit, zu Gottes Kraft, zu allem, was Gott uns zur Verfügung gestellt hat, auch durch seinen Sohn Jesus Christus. Deshalb ist es wichtig, dass wir das, was in der Bibel steht, kennen, wenn wir das Böse überwinden wollen. Nur so wissen wir doch, welche Mittel Gott uns zur Verfügung stellt, um das Gute zu vollbringen und im Leben durch den Glauben einen Unterschied zu machen.


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