/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Bei Gott sein - bewahrt bleiben

Tobias Schier über Johannes 17, 15.

Woran denkt jemand kurz vor seiner eigenen Hinrichtung? An seine Freunde? Kurz bevor Jesus gefangen genommen, verurteilt und hingerichtet wird, betet er für seine Freunde. Unter anderem sagt er: „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.“ So stehts im Johannesevangelium Kapitel 17, Vers 15. In Gottes Namen sollen sie behütet sein. Vor was? Gott soll seine Freunde vor dem Bösen bewahren Und was Jesus– damals gebetet hat, das gilt auch heute noch für mich. Jesus, der Sohn Gottes, hat Anfeindungen erlebt, Unverständnis und Hass wurden ihm entgegengebracht. Und trotzdem betet Jesus dieses Gebet und meint es ernst.

In dieser Welt passieren böse, unschöne Dinge, nicht nur weit weg von mir, sondern auch in meinem eignen Leben. Aber nicht eines dieser Dinge soll es schaffen, mich von Gott zu trennen. Jesus ist es wichtig, dass seine Jünger weiter an Gott festhalten und ihren Glauben an ihn nicht verlieren. Er setzt sich dafür ein, dass auch ich behütet bin. Ich kann zu ihm gehören und bei ihm bleiben – egal, was passiert.



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Kommentare

Von Daniela H. am .

Ich habe nachgelesen, wie die Freunde, die Apostel von Jesus gestorben sind. Bis auf Johannes sind alle einen schrecklichen, extrem qualvollen Tod gestorben. Wenn Jesus selbst zu Gott betet, damit er seine Freunde vor dem Bösen beschützt und dann kommt so ein katastrophales Ergebnis heraus. Dann frage ich mich wirklich, was mein Gebet eigentlich noch bewirken soll ... Aber Gottes Wege sind ja unergründlich.


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