/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Auf Gott ist Verlass

Ulrike Schild über 1. Mose 17,9

Bibelvers

Gott sprach zu Abraham: Du aber, halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, von Generation zu Generation.

1. Mose 17,9

Wenn zwei Menschen heiraten wird oft von einem Bund fürs Lebens gesprochen. Das ist das Versprechen, ein Leben lang zusammen zu bleiben, sich zu lieben, zu ehren in guten und schlechten Zeiten. Sich treu zu sein, ehrlich und zugewandt.

Im At der Bibel ist auch öfters von einem Bund die Rede. Von einem Bund zwischen Gott und seinem Volk Israel und auch gegenüber einzelnen Menschen. Am bekanntesten sind da die Figuren wie Noah oder Abraham. Schauen wir mal auf den Bund, den Gott mit Abraham schließt. Gott sichert Abraham zu, ihm viele Nachkommen zu schenken, immer für das Volk Israel zu sorgen und es durch die Geschichte zu führen. Abraham sollte dafür nur an ihn, den einen wahren Gott, glauben. Genau heißt es im ersten Mosebuch, Kapitel 17: Gott sprach zu Abraham: „Du aber, halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, von Generation zu Generation. Der Bund ist eine Stiftung, ein Geschenk Gottes an seine Menschen. Und was für eins. Ein Powerpaket an Liebe, Barmherzigkeit, Erbarmen, Gnade und Hoffnung. Bei einem menschlichen Bund fürs Leben kann auch vieles schief gehen, wenn einer z.B. ausbricht, es mit der Treue nicht so genau nimmt. Gründe gibt’s genug. Denn wir Menschen sind Menschen. Wie machen Fehler, haben Schwächen, verletzen einander und können mitunter ganz schön gemein sein. Das Vergeben fällt uns schwer. Das ist die Realität. Die Beziehung zu Gott hat eine andere Qualität. Wenn es z.B. hart auf hart kommt und niemand sonst mehr da ist, dann ist Gott da. Wenn uns der Boden unter den Füßen wegrutscht, dann fängt Gott uns auf. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, er weiß Rat. Auf Gott ist absolut Verlass. Mit ihm lohnt es sich einen Bund fürs Leben zu schließen.

 


Kommentare

Von Frank Sch. am .

Ein tröstendes und ermutigendes Wort. Auf Gott ist immer Verlass, wenn der Mensch damit scheitert. Aus eigener und Seelsorgeerfahrung habe ich gelernt, die menschliche Komponente nicht zu unterschätzen. Als Jünger Jesu sind wir Boten an seiner statt in Fleisch und Blut.
Frisch gewordene Jünger und Nichtchristen stellen bei menschlicher Unzuverlässigkeit schnell Gottes und unsere Glaubwürdigkeit infrage. Sie schließen direkt über uns auf Gott. Unglaubwürdige Boten = unglaubwürdiger Absender. mehr

Von Susi am .

vielen Dank für diese Verheißung! Wie oft fühlt man sich von allen Menschen verlassen, Gott verlässt mich niemals! Wie wunderbar ist DAS


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