/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Alles ist in Gottes Liebe eingebettet

Oliver Jeske über 1. Johannes 5,3.

Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

1. Johannes 5,3

Ich liebe meine Kinder. Und natürlich freue ich mich, wenn sie den ein- oder anderen Ratschlag von uns Eltern annehmen. Aber kann ich das bei einem Teenager und einem inzwischen Erwachsenen erwarten oder gar einfordern? Natürlich nicht.

Das wäre Zwang und würde unsere Beziehung vergiften. Außerdem sind wir als Eltern nicht perfekt. Es ist also gut, wenn unsere Kinder uns durchaus manchmal auch kritisch begegnen und hinterfragen.

Menschen, die Jesus Christus nachfolgen, bleiben ein Leben lang Kinder – und zwar Kinder ihres himmlischen Vaters. Wenn ich für mich spreche: Manchmal gibt es da auch dieses Misstrauen: Meint es Gott wirklich gut mit mir? Macht er keine Fehler? Und über die Jahre hinweg komme ich mehr und mehr zu dem Schluss: Alles was Gott tut, alles was mir widerfährt, ist in seine Liebe eingebettet.

Ich spüre, wie Gottes Erwartungen an mich keine Zwangsmaßnahmen sind, sondern liebevolle Hinweise, wie mein Leben gelingen kann.

Und so kann ich die Worte aus dem 1. Johannesbrief in der Bibel aus Überzeugung mitsprechen:

Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Ich glaube, dass sich mein himmlischer Vater jedes Mal freut, wenn ich mich auf ihn und seinen Willen einlasse. Genauso, wie ich mich freue, wenn es mir hin und wieder gelingt, meinen Kindern einen guten Rat zu geben. Und wenn sie ihn dann sogar noch dankbar annehmen.

 



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