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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Damit die Bitte nicht im Spam-Filter hängen bleibt

Markus Baum zu 1. Johannes 5,14.

Das ist die Zuversicht, mit der wir vor ihm reden: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.

1. Johannes 5,14

Wenn’s nach der landläufigen Meinung geht, dann muss Gott  ein ausgesprochen dickes Fell haben und Nerven wie Drahtseile. Warum? Weil er zu jeder Tages- und Nachtzeit aus aller Welt im Hundertstel-Sekunden-Takt bombardiert wird mit Bitten und Anliegen. Vermutlich auch mit einander widersprechenden, unvereinbaren Bitten. Oder mit barem Unsinn. Man ist versucht, den Herrn im Himmel zu bedauern. Denn so etwas wünscht man niemandem. Auch nicht dem Allmächtigen.

 

Aber gerade weill Gott allmächtig ist, braucht er unser Mitleid nicht. Er hat wunderbare Filtermöglichkeiten. Er kann vermessene und nicht ernst gemeinte und böswillige Bitten von vornherein ignorieren. Schert sich keinen Deut um Spam-Gebete, außer vielleicht, dass er sich die Störer und Lästerzungen merkt und bei Gelegenheit zur Brust nimmt. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

 

Das eine, aktuelle Blatt, darauf ist der 1. Johannesbrief Kapitel 5 abgedruckt, und was steht da: Gott konzentriert sich auf die ernsthaften und verzweifelten Bitten, zumal auf die Bitten von Leuten, die ihn auch sonst ernst nehmen. Wörtliches Zitat: „Das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.“ - Zitat Ende.

 

Also erst mal überlegen, was Gott will. Und dann überlegen, was brauche ich. Was ersehne ich. Und passt das eine mit dem anderen zusammen. Und wenn ich mir nicht ganz sicher bin: trotzdem mal die Bitte vortragen. Vertrauensvoll. Mutig. Dann sind die Chancen gut, dass die Bitte durchdringt. Nicht im Filter hängenbleibt. Dass Gott sie hört und er-hört. Ausprobieren! 

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Kommentare

Urö /

Moin Herr Baum,
meist lese ich gerne Ihre Beiträge. Aber der Begriff "bombardiert! passt generell und auch aktuell nicht.
Bleiben Sie gesund

Fliederich /

Dein Wille geschehe, meiner auch - doch meiner ist oft nur Schall und Rauch. - Wenn ich Deinen erkenne und meiner tut und macht, bekomme ich Frieden und stille Kraft. - Danke