/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gottes Macht ist sichtbar

Horst Kretschi über Jesaja 48,13.

Meine Hand hat die Erde gegründet, und meine Rechte hat den Himmel ausgespannt. Ich rufe, und alles steht da.

Jesaja 48,13

Menschen haben sich zu allen Zeiten darüber Gedanken gemacht, wie Gott wohl aussieht und wie Gott so ist. Die Macht Gottes haben sie dabei von der Macht der Natur abgeleitet. Wenn Gott die gewaltigen Berge, das unergründliche Meer und die unendliche Weite des Himmels und des Alls geschaffen hat, wie unermesslich mächtig muss dieser Gott sein.

Mit der Idee, von der Größe der Schöpfung auf deren Schöpfer zu schließen, lagen und liegen die Menschen nicht ganz falsch. Das wird an mehreren Stellen in der Bibel bestätigt. So wird Gott im Prophetenbuch Jesaja in Kapitel 48 mit den Worten zitiert: "Ich habe mit eigener Hand die Fundamente der Erde gelegt und den Himmel ausgespannt. Nur ein Wort von mir – und alles stand an seinem Platz." (Jesaja 48,13) Mit diesem Satz macht Gott deutlich, mit wem wir es zu tun haben.

Der, der da redet, ist der Schöpfer der Welt, dessen Macht an seinen Werken erkennbar wird. Dem, der das alles geschaffen hat, sollte ich Gehör und seinen Worten Beachtung schenken. Daran will ich immer denken, wenn ich über Gott und seine Gebote nachdenke oder die Bibel lese. Es ist der einzig wahre und lebendige Gott, dessen Macht sich meiner menschlichen Vorstellungskraft letztlich entzieht.



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