/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Das große Geschenk

Wolf-Dieter Kretschmer über Römer 8,32.

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Römer 8,32

Es gibt Abschnitte in der Bibel, die sind für mich besonders wertvoll. Ich denke an Psalm 23, der mit den Worten beginnt: „Der Herr, ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Oder die Vorhersage über den Retter Gottes im 53. Kapitel des Buchs Jesaja. Dort heißt es: „Er ist um unsrer Missetat Willen verwundet und um unsrer Sünde Willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Ich sehe, wie sich diese Worte mit Jesus erfüllen.

Das 8. Kapitel des Römerbriefs gehört auch zu diesen besonderen Passagen. Hier entwickelt der Apostel Paulus wichtige Gedanken: Er spricht zum einen über das Leben eines Nachfolgers Jesu im Einflussbereich des Heiligen Geistes. Dieser Geist führt mich aus Bindungen aller Art in die Freiheit und er versichert mir, dass Gott mich als sein Kind angenommen hat.

Dann kommt Paulus auf die Vergänglichkeit der Schöpfung zu sprechen und schließlich auf das wichtige Thema der Gewissheit des Heils. Er versichert seinen Lesern:

Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? (Römer 8,32)

Ich bin von Gott geliebt. Und Sie sind es auch. Gott hat sich diese Liebe etwas kosten lassen, nämlich das Wertvollste überhaupt. Er hat Jesus Christus in diese Welt geschickt, damit Sie und ich heil werden.

Mich stimmt das dankbar. Sehr dankbar. 



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