/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Stoßseufzer Gottes

Ulrike Schild über 5. Mose 5,29.

Der HERR spricht: Möge doch ihr Herz so bleiben, dass sie mich allezeit fürchten und meine Gebote halten, damit es ihnen und ihren Kindern gut geht, für immer!

5. Mose 5,29

„Ach, wenn du doch mal hören würdest“ – hat meine Mutter früher öfters mal zu mir gesagt. „Ach, wenn du doch mal lieb sein könntest. Ach, wenn du doch mal mehr lernen würdest, dann würde dein Zeugnis auch anders aussehen.“ Stoßseufzer meiner Mutter – in frühen Jahren. Ich weiß, sie hat es nur gut gemeint. Es war ihr ein großes Anliegen, dass es mir gut geht und dass ich im Leben klarkomme. Ein Seufzer des göttlichen Herzens ist dieser Satz aus dem 5. Mosebuch: „Ach dass sie ein solch Herz hätten, mich zu fürchten, und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang, auf dass es ihnen wohl ginge und ihren Kindern ewiglich! Wenn manche Menschen das Wort Gebote hören, dann gehen bei Ihnen die Rollläden runter und sie kräuseln die Stirn. Sie denken an eine lebenslange Quälerei. Was sie dann alles nicht mehr dürfen. Für manche Menschen sind die ebote – gleich Verbote. Ich entdecke in dem Stoßseufzer Gottes sehr viel Liebe und Weichheit und Wohlwollen-für ein gelingendes Leben.

An Gott glauben, heißt doch auch noch viel mehr, nämlich dass ich in einer Beziehung zu Gott lebe und entdecke, dass er ein Herz für mich hat. Ein unermesslich großes Herz voller Liebe und Fürsorge für seine Menschen. Würde er sonst einen solchen Stoßseufzer aussprechen: „Ach dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten." Gott wirbt damals um sein Volk Israel und heute auch - um uns. Und wartet jeden Tag, dass wir unser Herz auch öffnen und ihn anschauen. Dann wird es uns gut gehen. Vielleicht nicht alles Tage Sonnenschein, aber immer in der Obhut Gottes.



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