/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Wer hätte das gedacht?

Elke Drossmann über Hosea 4,1

Höret des HERRN Wort! Der HERR rechtet mit denen, die im Lande wohnen; denn es gibt keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande.

Hosea 4,1

Wer hätte 2018 geahnt, dass wir in diesem Jahr mit einer Pandemie zu kämpfen haben?

Vielleicht Menschen, die prophetisch begabt sind und denen Gott Einblicke in die Zukunft gewährt.

So wie Gott dem Propheten Hosea in einer Zeit, in der es Israel wirtschaftlich und politisch noch gut geht, zeigt: Das wird sich ändern. Sage dem Norden Israels, ich kündige jetzt schon mal einen Gerichtsprozess gegen euch an. 

In Israel lebte man mehr oder weniger mit Gott. Von seinem Volk erwartete Gott, dass sie sich in ihrem Verhalten, ihm anpassten. Das taten sie aber nicht. Deshalb hat Hosea im Auftrag Gottes die Anklageschrift verlesen:

Zu finden in Hosea 4,1: „Höret des Herrn Wort! Der Herr rechtet mit denen, die im Lande wohnen; denn es gibt keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande.“

Gott kennen, seine Liebe erwidern, Gottes Treue schätzen und sich davon prägen lassen. Darum geht es Gott. Was jetzt nicht so ist, muss nicht so bleiben. Es kann anders werden. Danach sehnt sich Gott.

Gott wirbt Tausende Jahre später bei uns Christen auch immer wieder darum, dass wir zurückkehren zu unserer ersten Liebe – zwischen ihm, seinem Sohn Jesus Christus und uns. Ein gewohntes: „Ach ja, Gott ist ja auch noch da.“ reicht Gott nicht. Die Adventszeit 2020 lädt uns ein, Jesus neu zu entdecken, zu lieben und damit zu rechnen, dass Jesus sich blicken lässt. Vielleicht schneller als gedacht.



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Kommentare

Von Frau S. am .

Guten Tag Frau Drossman,
was meinten Sie bitte ,,sich Jesus blicken lässt, vielleicht schneller als gedacht,, in der jetzigen Situation kann man damit auch die Wiederkunft Jesu verstehen?
Herzliche Grüße von Frau S.


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