/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Sehnsucht nach einer heilen Welt

Steffen Brack über Lukas 1,68-69.

Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David.

Lukas 1,68-69

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Der alte Film gehört er zu den absoluten Lieblingsfilmen meiner Töchter. Auch wenn sie schon erwachsen sind. Die Geschichte hat alles, was ein Märchen braucht. Ein junges Mädchen. Das wird unterdrückt von der bösen Stiefmutter. Aber Rettung naht: Ein Prinz verliebt sich in Aschenbrödel. Und trotz mancher Hindernisse: am Ende heiraten die beiden. Dazu gibt’s Pferde, ein Schloss und eine herrliche Winterlandschaft. Eine heile Welt.

Warum freuen sich auch Erwachsene an Märchen? Und das besonders in der Zeit um Weihnachten herum? Das hat vermutlich mit einer tiefen Sehnsucht zu tun. Der Sehnsucht nach einer heilen Welt. In der am Ende alles gut wird. Und ich glaube: Es war Gott selbst, der diese Sehnsucht in uns alle hineingelegt hat. Es ist doch erstaunlich: Gerade solche Begriffe wie „Heil“ und „Rettung“ kommen vermehrt in der Bibel vor, wenn die Geburt von Jesus ankündigt wird. Vor gut 2.000 Jahren erkennt und verkündet der Priester Zacharias, erfüllt vom Geist Gottes: „Gelobt sei der Herr, der Gott Israels; denn er ist uns zu Hilfe gekommen und hat sein Volk befreit! Einen starken Retter hat er uns gesandt, einen Nachkommen seines Dieners David!“

Mit dem „starken Retter“ ist Jesus gemeint. Er befreit Menschen aus ihrer Gottesferne. Er versöhnt sie mit Gott. Und wer sich auf Jesus verlässt, findet den Weg in Gottes neue Welt. Und die ist heil. Das ist gewiss.



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