/ Anstoß - Gedanken zum Tag

"Freiheit!"

Tobias Schier über Johannes 8, 36.

In den 90er Jahren schmetterte Marius Müller-Westernhagen das Wort durch die gefüllten Stadien der Republik – und zig-Tausende grölten mit: „Freiheit!“ Das Lied wurde zu einer regelrechten Hymne. Warum? Weil Freiheit eines der wichtigsten Güter des Menschen ist. Bewegungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit sind in unserem Grundgesetz festgeschrieben.

In die Wiege gelegt wurde mir die Freiheit allerdings von keinem Demokraten, sondern von einem Herrscher: Von Gott, meinem Schöpfer. Er hat den Menschen in Freiheit geschaffen. Frei, eigene Entscheidungen zu treffen. Auch die Entscheidung für oder gegen ihn. Das ist wahre Freiheit.

Wie kann es also sein, dass über Jesus, den Sohn Gottes, im Johannesevangelium folgendes steht? „Wenn euch der Sohn (Jesus) frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8, 36) Leben wir denn etwa nicht in einem freien Land? Bin ich etwa nicht frei? Genau dieselbe Frage haben sich die Nachfolger Jesu gestellt! Sie waren, genauso wie ich, der Überzeugung frei zu sein.

Jesus macht im Text deutlich, dass es ihm um die innere Gefangenschaft geht. Was nimmt mich gefangen? Zwänge, vergangene Fehler, Sünde, Sucht, schlechte Beziehungen. Diese Frage kann ich mir nur selbst beantworten oder aber von Jesus beantworten lassen. Diese Frage können auch Sie sich von Jesus beantworten lassen. Er ist der richtige Mann für diesen Job. Als Sohn Gottes hat er nicht nur die Antwort, sondern auch die Macht, Sie zu befreien von dem, was Sie gefangen hält. Jesus macht wirklich frei. Er befreit von einer Gefangenschaft, die keiner sieht, kennt oder erahnt, außer Sie selbst.



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