/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Arbeitgeber Wirklichkeit

Jörg Dechert über 2. Korinther 4,15.

Bibelvers

Die Gnade mehre sich durch die wachsende Zahl der Glaubenden, und so ströme der Dank reichlich zur Verherrlichung Gottes.

2. Korinther 4,15

Warum mach’ ich das eigentlich alles? So klingt es, wenn alles zusammen kommt und es einfach mal zuviel wird. Wenn aus Seufzen, Frustration und Empörung eine Frage wird: Was bringt mein Einsatz … wirklich?

Wer im Beruf an diesen Punkt kommt, kann sich damit trösten, dass er für seine Anstrengung Geld bekommt. Aber wer sich ehrenamtlich engagiert, steht in Gefahr, auszubrennen, hinzuwerfen oder zynisch zu werden. Das ist bei Christen nicht anders. Und das war bei Christen auch nie anders, seit 2.000 Jahren nicht. Selbst die Helden der Kirchengeschichte kannten solche Frustmomente.

Aber sie kannten auch Antworten, die in solchen Situation weiterhelfen. Die vom Apostel Paulus zum Beispiel hat es ins Neue Testament geschafft. Paulus wörtlich:

Unser ganzer Dienst geschieht für euch. Denn Gottes Gnade soll immer mehr Menschen erreichen, damit dann auch eine ständig wachsende Zahl Gott dankt und ihm die Ehre gibt. Das sind also die Gründe, weshalb wir uns nicht entmutigen lassen.  (2. Korinther 4, 15-16)

Das bedeutet: Ich arbeite nicht für meine Selbstverwirklichung, sondern für das Wohl Anderer. Nicht um Beifall zu bekommen, sondern damit mehr Menschen Gott ehren. Ich kämpfe nicht auf verlorenem Posten, sondern meine Arbeit ist ein Teil der großen Wirklichkeit Gottes.

Das will ich mir merken für meinen nächsten Frustmoment: Christen kämpfen nicht gegen Windmühlen, denn ihr Arbeitgeber ist die Wirklichkeit Gottes.



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Kommentare

Von Gertrud-Linde W. am .

das gilt für den erf, aber auch für christliche Gemeinden mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern.


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