/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Aggression der gute Ton?

Andreas Odrich über Sacharja 8,16.

Bibelvers

Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet wahrhaftig und recht, schafft Frieden in euren Toren.

Sacharja 8,16

Hasstiraden im Internet, in den sozialen Netzwerken und in öffentlichen Reden – Kübeln und Pöbeln sind hip, bei vorgeblich braven Bürgern  genauso wie bei autokratiefreudigen Staatsmännern, die als Verbalakrobaten vorturnen was Klein Mäxchen in die Tasten häckert oder auch schon mal jemandem mit der Faust ins Gesicht zimmert.

Aggression gehört heute zum guten Ton. Doch Streitkultur geht anders.

Leute, erinnert euch, wie schön es eigentlich sein könnte. Alte sitzen unbehelligt auf den Bänken, Kinder spielen in der Sonne, jeder lässt jeden leben. Das sagt Gott im Buch des Propheten Sacharja im Alten Testament. Damals herrschten ähnliche Verhältnisse wie bei uns heute. Und Gott liefert auch gleich das Rezept dazu:

„Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet wahrhaftig und recht, schafft Frieden in euren Toren.“

Aha. Es geht doch. Nicht schreien, keifen, pöbeln, toben, boxen – sondern miteinander reden. Ruhig. Sachlich. Auf Augenhöhe. Keine Fakenews, keine Unterstellungen, keine Profilierung auf Kosten anderer, sondern einfach die Wahrheit sagen. Niemanden schnell vorverurteilen und in die Ecke stellen, sondern recht und gerecht sein im Urteil. Justiz und Staat eingeschlossen.

Und wir brauchen gar nicht viel dazu. Kein langes Training. Es braucht einfach ein Umdenken. Einen Neuanfang. Der letzte Satz in diesem Abschnitt aus der Bibel sagt, wie es geht, wie wir die Weichen stellen weg von Hass und Hetze und dem ganzen wieder eine neue Richtung geben: „Liebt Wahrheit und Frieden.“

Bin ich gerade dabei, die nächste Tirade vom Zaun zu brechen. Stopp. Jetzt umdenken, und gleich bei mir selber anfangen. Sachlich, wahrhaftig und gerecht.



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Kommentare

Von Gertrud-Linde W. am .

Lieber Herr Odrich, Sie hören zu und beherzigen wahre Kommentare.
Das erscheint mir bei der verantwortlichen Ortsverwaltung nicht zu sein, bei der Landesregierung auch nicht (mehr) und bei der Bundesregierung ebenso...
Warum?: Posten und Position wichtiger als der Rechtsanspruch auf gerechtes Handeln.
Dem HERRN seis geklagt
In meinem kleinen Umfeld versuche ich das zu verwirklichen was nottut und leide mit und klage es dem Wiederkommenden Allmächtigen Ewigen Heiligen ER sieht und weiß
Danke für Euren Dienst beim ERF der ist notwendig solange es heute heißt und Ihr Euch zu JESUS bekennt.

Von Kai am .

Davon träume ich auch immer, befürchte aber es wird wohl ein Traum bleiben, der hoffentlich war wird wenn Jesus wiederkommt.

Von Konnie S. am .

Erfrischende Sprache, Andreas Odrich, jetzt bin ich Hallo wach! Danke!


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