/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Zeit zum Gebet

Elke Drossmann über Apostelgeschichte 12,5.

Bibelvers

Petrus wurde im Gefängnis festgehalten; aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott.

Apostelgeschichte 12,5

Kalt gestellt. Einer nach dem anderen. Jetzt ist Petrus dran. Der Fels der Gemeinde, so hatte Jesus ihn genannt. Ein Fels im Gefängnis? Was Petrus denkt, wie er sich fühlt – keine Ahnung. Doch welche Initiative die Gemeinde ergreift, steht in der Apostelgeschichte, Kapitel 12, Vers 5:

Sie betet Sturm. Im Original: „Petrus wurde im Gefängnis festgehalten: aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott.“

Gerne wäre ich bei dem Gebet dabei gewesen. Wie viele es wohl waren? Mindestens zehn Männer, dazu noch Frauen, wie bei einem jüdischen Gottesdienst?  Was haben sie wohl gebetet? Psalme? Haben Sie Gott gelobt? z. B. so: "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" (Psalm 100,1) - "Petrus, ihr Mitgefangenen, ihr Soldaten, König Herodes stimmt mit ein: Jauchzt dem Herrn." Haben Sie das jüdische Gebetbuch benutzt? Haben sie gebetet, was ihnen in den Sinn kam? Oder woran der Heilige Geist sie erinnerte?

Jedenfalls dauerte das Gebet länger als die übliche Gebetszeit am Morgen, Mittag oder Abend, die sie von Kind auf kannten. Die Gemeinde blieb dran. Betete für ihren Fels mit Namen Petrus. Sie wollten ihn wieder bei sich haben. Jesus, ihr auferstandener Herr, hatte doch die Schlüssel in der Hand. Die Schlüssel des Todes.

Petrus macht sich als Folge des Gebets seiner Gemeinde keine Gedanken. Er schläft seelenruhig zwischen denen, die ihn bewachen. Bis Gottes Befreiungsaktion beginnt. Wie die ablief? Lesen Sie einfach weiter in Apostelgeschichte 12!



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