/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott steht uns bei

Dariush Ghobad über Jeremia 2, 28

Bibelvers

Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!

Jeremia 2,28

Es ist ja längst kein unbekanntes Phänomen mehr, dass viele Menschen sich dem Glauben entziehen und versuchen ihr Glück woanders zu suchen. Oftmals sind es materielle Dinge, aber auch eigene Topleistung, eine harsche ideologische Einstellung gegenüber dem Fremden oder anderes, die sich als Lebenssinn und –zweck manifestieren. Einige suchen auch ihr Heil in der Esoterik und alternativer Spiritualität.

Jeremia fällt ein vernichtendes Urteil über den Südstaat Israels, Juda, deren Menschen, sich dem Gott Israels entsagen. Er schreibt in Jeremia 2, Vers 28: „Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not!“

Tatsächlich hilft in aller Not nichts, nichts außer Gott. Was nutzt uns Geld, Topleistung oder Esoterik wenn wir krank sind, wenn Gefahr lauert oder wenn unsere Seele zu verdursten droht? Nichts. Gar nichts, wie es Jeremia genau weiß. Gott allein kann helfen in der Not, Gottes Sohn allein ist auferstanden. Er kann uns heute helfen.

Nur Gott vermag die Kraft aufzubringen, uns Menschen trotz unserer Fehler und unserer Schuld zu lieben. Nur Gott schenkt uns die Sicherheit und Gewissheit, die wir in unruhigen Zeiten brauchen. Gott steht uns bei. In der Not, in der Veränderung und im Abschied.

Auf diesen einen Gott zu hoffen, ihn anzubeten und ihn als Quelle des Lichtes zu sehen, ist das Privileg von uns Christen, die wir unser Leben Jesus anvertraut haben.


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