/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott sei Dank

Wolf-Dieter Kretschmer über 2. Korinther 9,15

Der Apostel Paulus schreibt den Christen in der Hafenstadt Korinth einen Brief. Es ist nicht sein erster. Verschiedene Themen liegen ihm auf dem Herzen, unter anderem das Geben und Danken.

Der Hintergrund ist eine Spendenaktion, die Paulus für die Gemeinde in Jerusalem durchführt. In Folge einer Dürrezeit ist es dort zu einer Hungersnot gekommen. Paulus möchte die Not lindern helfen.

Dem Apostel ist es wichtig, dass die Christen, die in anderen Teilen des römischen Reichs zum Glauben gekommen sind, denen liebevoll helfen, die unfreiwillig in Not geraten sind. – Ich finde es eine schöne Geste.

Paulus schließt seine Ausführungen ab mit einer wichtigen Aussage. Er schreibt: „Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!“ 2. Korinther 9,15.

Er sagt mit diesem Satz: Ich selber bin von Gott überreich beschenkt worden. Mir ist das Evangelium bekannt gemacht worden. Jesus Christus hat mir meine Schuld vergeben und mich in seinen Dienst berufen. Das ist ein großes Privileg. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar. Und deshalb tue ich, was ich tue.

Beim Nachdenken über das, was Paulus den Christen in Korinth schreibt, kommen mir Fragen zu meinem eigenen Verhalten. Bin ich Jesus von Herzen dankbar für meine Erlösung? Wie zeigt sich diese Dankbarkeit in meinem Leben? Haben andere auch etwas davon?


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