/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ende gut, alles gut!

Wolf-Dieter Kretschmer über Offenbarung 19,6-7

Bibelvers

Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat seine Herrschaft angetreten! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben.

Offenbarung 19,6–7

Ende gut, alles gut! So lautet eine weit verbreitete Redeweise. Und mit Blick auf diese Welt trifft sie tatsächlich zu. Die Bibel bestätigt, dass am Ende tatsächlich alles gut werden wird. Das Böse wird nicht siegen. Vielmehr wird die Ungerechtigkeit überwunden werden. Mehr noch: Gott, der Allmächtige, wird sich durchsetzen und dem Chaos in dieser Welt ein Ende bereiten. Davon schreibt der Apostel Johannes im letzten Buch der Bibel. Ich zitiere aus dem Buch Offenbarung 19, die Verse 6 und 7:

Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat seine Herrschaft angetreten! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben.

Diese Zusage erreichte die Christen in einer schwierigen Zeit. An vielen Stellen des römischen Reichs wurden sie bedrängt und mussten um ihr Leben bangen. Führende Christen waren bereits hingerichtet worden. Unter ihnen die Apostel Paulus und Petrus.

Johannes lässt seine Mitchristen wissen: Diese schwere Zeit dauert nicht für immer. Nein, am Ende kommt Gott zu seinem Ziel. Er wird alles zurechtrücken und in Ordnung bringen.    

Mit diesem Trost haben die Christen sich ans Werk gemacht. Sie haben getan, wozu sie sich beauftragt wussten: Gott lieben und den Menschen dienen.

Die Worte des Apostels Johannes sind auch für mich tröstlich. Deshalb will ich einstimmen in die Freude, von der Johannes spricht. Ich will Gott die Ehre geben und dann das tun, was er mir vor die Füße legt.   


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